Start meiner Weltreise: 21.09.2019 | First stop: Hurghada, Egypt
Hummus mit Gemüsesticks

Kannst du auch nicht genug von Hummus bekommen? Dann wirst du dieses Rezept lieben. Denn mit nur wenigen Zutaten kannst du dir den orientalischen Kichererbsendip ganz einfach zu Hause selbst zubereiten. Dieser ist nicht nur gesünder, kalorienärmer und cremiger als die Variante aus Supermarkt, sondern auch doppelt so lecker.

Warum ist fertiger Hummus oft ungesund?

In den gekauften Aufstrichen tricksen die Lebensmittelhersteller oft mit den Inhaltsstoffen. Sie verwenden extrem viel Öl, aber auch Zucker und Konservierungsstoffe werden hinzugefügt, um den Hummus haltbar zu machen. So wird die proteinreiche Leckerei aus dem Orient oft zur Kalorienbombe und ist definitiv kein Superfood mehr.

Was gehört in das original?

Die Hauptzutat von Hummus sind natürlich Kichererbsen. Diese sind eine sehr gute vegane Proteinquelle, liefern jede Menge Ballaststoffe und gehören zu den gesündesten Hülsenfrüchten überhaupt. 

Als zweite Zutat kommt Tahin (Tahini, Tahina) zum Einsatz. Das ist eine Sesampaste, die zu 100 % aus gemahlenen Sesamkörner besteht und oft in Rezepten der orientalischen Küche zu finden ist. Die Paste schmeckt köstlich cremig und nussig, ist durch den hohen Fettgehalt aber auch sehr gehaltvoll. Um den Hummus figurfreundlich zuzubereiten, sollte man also nicht zu viel davon nehmen. 

Abgeschmeckt wird der leckere Dip dann mit frisch gepresstem Zitronensaft, etwas Knoblauch, sowie gemahlenem Kreuzkümmel und Salz.

Und richtig gelesen… In den originalen Hummus, gehört kein Olivenöl. 😉

Spread hummus, not hate.

– Unbekannt –

ZUTATEN

  • 500 g Kichererbsen aus dem Glas oder der Dose
  • 50 – 60 ml vom Kichererbsenwasser
  • 50 g Tahin (Sesampaste)
  • 1 – 2 frisch gepresste Zitronen
  • 3 – 4 Knoblauchzehen
  • 1 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • 1 TL Salz

Zubereitung

  1. Die Kichererbsen aus der Dose durch ein Sieb abgießen. Dabei etwas vom Kichererbsenwasser auffangen. Eventuell ein paar Kichererbsen zur Deko beiseite legen.

  2. Die Zitronen auspressen, den Knoblauch schälen und zusammen mit den Kichererbsen, dem Kreuzkümmel und dem Salz in eine Küchenmaschine mit Schneideeinsatz geben und glatt mixen. Alternativ kannst du auch einen Pürierstab nehmen, damit wird der Dip allerdings nicht ganz so cremig.

  3. Danach das Tahin und das Kichererbsenwasser dazu geben und ordentlich durchmixen bis eine helle, cremige Masse entsteht.

  4. Sollte der Hummus zu dick geraten sein, noch etwas mehr vom Kichererbsenwasser dazu geben und nochmals gut mixen.

  5. Zum Servieren den Hummus nach Belieben mit Olivenöl beträufeln und mit Toppings (Kichererbsen, Sesam, Paprikapulver, Kräuter) dekorieren. 

  6. Zum Dippen eignen sich Gemüsesticks perfekt, aber auch meine knusprigen Falafel oder frisches Fladenbrot sind sehr lecker dazu – aber halt nicht ganz so healthy und low carb. 😉

Jassi’s Tipp: Lass den fertigen Kichererbsenaufstrich über Nacht im Kühlschrank durchziehen, dann schmeckt er noch besser. 
 
Hast du schon mal versucht Hummus selbst zu machen? Falls nicht, ab in die Küche mit dir und lass mich wissen, wie dir der orientalische Dip geschmeckt hat. 😉

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